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Unsere Kinder heute
Das Leben der Kinder hat sich im Vergleich zu früher grundlegend geändert. Viele Tätigkeiten sind nach drinnen verlegt worden, zum Teil mit weitreichenden Konsequenzen:
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Es gibt immer mehr Kinder mit körperlichen Entwicklungsstörungen wie Haltungsschäden und -schwächen, muskulären Schwächen, Übergewicht, Herz-Kreislaufschwäche und Koordinationsstörungen bei Bewegungsabläufen.
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Unfälle, die auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind, nehmen zu.
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Vollgestellte Spielzimmer und Kindergartenräume bieten wenig Platz zu eigener Gestaltung und Entfaltung.

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Fehlende Spielgefährten und Geschwister, zeitlich überlastete Eltern und eine "Verinselung" der Lebensbereiche reduzieren spontane Spielmöglichkeiten und -anlässe.
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Medien spielen eine große Rolle bei Langeweile und Fantasieverlust.
- Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind im „Werte-Chaos“ der Gesellschaft verunsichert, stellen sich die Sinnfrage und sind auf der Suche nach Halt und Orientierung. Eine allgemeine Entfremdung von der Natur führt zu einer Entfremdung des Menschen von sich selbst und zur Entwurzelung. Ein unbewusster und verantwortungsvoller Umgang mit der Natur hat eine zunehmende Umweltverschmutzung und -zerstörung zur Folge. Der Mensch nimmt sich so unbewusst die Grundlage seines Seins. Die Unterforderung der sinnlichen und emotionalen Bedürfnisse nimmt zu. Die emotionale Verwahrlosung ist unter anderem ein Grund für die Zunahme von einem schwach ausgeprägten prosozialen Verhalten.
- Es existieren immer weniger Freiräume, die ein ganzheitliches Lernen ermöglichen.
(Quellen: Ingrid Miklitz, Der Waldkindergarten Luchterhand: 2000, Seite 12 f; Norbert Huppertz u.a., Grundfragen der Pädagogik, Köln, 1995)









