
...fördert die motorische Entwicklung und das Selbstbewusstsein
Die Entwicklung des Körpers und die des Geistes stehen in engem Zusammenhang. Wenn Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt werden, trauen sie sich weniger zu. Kinder, die in ihrer Kindheit auf Bäume klettern konnten und gelernt haben, hinzufallen, ohne sich zu verletzen, gewinnen Sicherheit und Selbstbewusstsein, das die Grundeinstellung zum Leben beeinflusst. Das Erfahren von Grenzerlebnissen im körperlichen Bereich schafft ein stabiles Fundament, um auch mit psychischen Belastungs- und Stresssituationen besser umgehen zu können. Die Natur ist ein idealer Trainer: Die Kinder laufen durch das Unterholz, durch Brombeergestrüpp, auf gefrorenen Fahrrad- Huf- oder Traktorspuren, balancieren auf Baumstämmen, wippen in gefallenen Baumkronen, schliddern auf vereisten Brücken und tiefgefrorenen Pfützen auf Po, Bauch oder Knien oder springen über einen Bach und wandern über Hügellandschaften. („Wer rückwärts gehen kann, kann auch rückwärts zählen“; Jean Ayres) Trotz des oft scheinbar großen Wagemuts der Kinder besteht erfahrungsgemäß ein sehr geringes Unfallrisiko. Die Kinder können ihre Fähigkeiten erstaunlich gut einschätzen.